Eigenfettbehandlung in Aachen – Faltenauffüllung mit körpereigenem Fett
Eigenfettbehandlung in Aachen – Faltenauffüllung mit körpereigenem Fett

Bei der Eigenfettbehandlung wird körpereigenes Fettgewebe aus einer Spenderregion entnommen, speziell aufbereitet und gezielt an Stellen im Gesicht oder Körper eingebracht, an denen Volumen fehlt. Da ausschließlich körpereigenes Gewebe verwendet wird, sind allergische Reaktionen praktisch ausgeschlossen – bei erfolgreichem Anwachsen der Fettzellen ist das Ergebnis zudem dauerhaft.
Kurzinformation Eigenfettunterspritzung
| Behandlungsziel: | Auffüllung von Falten, Volumenverlust oder eingefallenen Arealen mit körpereigenem Fett |
| Narkoseform: | je nach Umfang örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose |
| Behandlungsart: | je nach Umfang ambulant oder stationär |
| Kosten: | sehr variabel, abhängig vom OP-Umfang – durchschnittlich ab ca. 2.500 € |
| Ausfallzeit: | wenige Tage bis ca. 1–2 Wochen, abhängig von Umfang und Spenderregion |
| Haltbarkeit des Ergebnisses: | wenige Tage bis ca. 1–2 Wochen, abhängig von Umfang und Spenderregion |
| Top-Mediziner FOCUS- und Stern Ärzteliste | Dr. med. Helge Jens ist seit dem Jahr 2017 in den Veröffentlichungen von Focus und Stern als "Top-Mediziner" aufgeführt. |
Die genauen Kosten sind immer vom Behandlungsaufwand abhängig. Daher können diese immer erst nach einer Untersuchung genau genannt werden. Die Grundlage der Abrechnung medizinischer Leistungen bildet die Gebührenordnung für Ärzte. Bei rein ästhetischen Eingriffen muss zusätzlich die gesetzliche Mehrwertsteuer berechnet werden.
Wann ist eine Eigenfettbehandlung sinnvoll?
Gesichtsfalten sind weit verbreitet, und ihre Abmilderung ist ein häufiger Patientenwunsch. Fertige Fillermaterialien der Pharmaindustrie haben den gemeinsamen Nachteil einer eher begrenzten Haltbarkeit von etwa einem halben Jahr. Der eigene Körper bietet mit körpereigenem Fett eine langlebige Alternative.
Eine Eigenfettbehandlung eignet sich besonders für:
- tiefere Falten, z. B. die Nasolabialfalte
- eingefallene Wangen und Volumenverlust im Mittelgesicht
- eingezogene Narbenareale
- die Auffüllung schmaler Lippen (mehr dazu auf unserer Seite Lippenkorrektur & Lippenvergrößerung)
Wie läuft die Behandlung ab?
Zunächst wird – ähnlich wie bei der klassischen Fettabsaugung – an einer Spenderregion (z. B. Bauch oder Gesäß) eine kleine Menge Fett schonend abgesaugt. Dieses Fett wird anschließend speziell aufbereitet, um vitale, intakte Fettzellen zu gewinnen. Mit feinen Spezialkanülen wird das aufbereitete Fett dann gezielt in die zu behandelnden Areale eingebracht.
Da mehrere Behandlungsregionen (Spender- und Zielareal) beteiligt sind, wird der Eingriff häufig in Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt. Je nach individuellem Befund und Umfang ist auch eine Behandlung in örtlicher Betäubung möglich. Nach dem Eingriff ist eine kurze Erholungspause ratsam.
Anwachsrate der Fettzellen
Da nur körpereigene, intakte Fettzellen übertragen werden, treten keine allergischen Reaktionen auf, und die Haltbarkeit ist bei erfolgreichem Anwachsen sehr lang. Ein Teil der transplantierten Zellen wird jedoch vom Körper wieder abgebaut: Die Anwachsrate liegt erfahrungsgemäß bei etwa 40 bis 70 %. Deshalb kann – abhängig vom gewünschten Ergebnis – eine zweite Behandlung sinnvoll oder notwendig sein. Dies besprechen wir bereits im Vorfeld transparent mit Ihnen.
Eigenfett im Vergleich zu Hyaluronsäure und Botox
Je nach Ausgangssituation und Wunsch können unterschiedliche Verfahren zur Faltenbehandlung infrage kommen. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede:
| Eigenfett | Hyaluronsäure | Botox | |
| Material | körpereigenes Fettgewebe | biotechnologisch hergestellt | Botulinumtoxin A |
| Wirkprinzip | Volumenaufbau durch Fetttransplantation | Volumenaufbau durch Wassereinlagerung | Volumenaufbau durch Wassereinlagerung |
| Typische Areale: | tiefe Falten, eingefallene Wangen, Narben, Lippen | Lippen, Wangen, Nasolabialfalten, Volumenaufbau | Stirn, Zornesfalte, Krähenfüße |
| Eingriff: | kleiner operativer Eingriff (Absaugung + Transfer) | Injektion ohne OP | sInjektion ohne OP |
| Haltbarkeit: | Injektion ohne OP | ca. 6–18 Monate, je nach Produkt und Areal | ca. 4–6 Monate |
| Rückgängig machbar? | ca. 4–6 Monate | mit Hyaluronidase auflösbar | baut sich von selbst ab |
Mehr zur Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure und mehr zur Behandlung mit Botox.
Beratung, Voruntersuchung und Op-Aufklärung
Nähere Informationen über die Eigenfetttransplantation geben wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch. Dabei wird zunächst die Krankengeschichte und der körperliche Status erhoben. Persönliche Vorstellungen und Wünsche für diese Behandlung werden erörtert und die Methode mit ihren möglichen Risiken genauer vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit können auch alle weiteren Fragen und Ängste eingehend besprochen werden.
Vor der Behandlung
Bitte setzen Sie nach Möglichkeit etwa eine Woche vor der Behandlung stark blutverdünnende Medikamente wie insbesondere Aspirin (in Absprache mit dem verordnenden Arzt) ab, um das Risiko von Blutergüssen zu reduzieren. Bei Behandlungen in Dämmerschlaf oder Vollnarkose sollten Sie zudem nüchtern zur Behandlung erscheinen und sich vorab von jemandem abholen lassen.
Nach der Behandlung
- An Spender- und Zielregion sind Schwellungen und Blutergüsse in den ersten Tagen normal und klingen meist innerhalb von 1–2 Wochen deutlich ab.
- Kühlen Sie die behandelten Bereiche in den ersten Tagen nach Anweisung, um Schwellungen zu reduzieren.
- Vermeiden Sie in den ersten Tagen starken Druck, Massagen oder Reiben der behandelten Areale, damit die transplantierten Fettzellen ungestört anwachsen können.
- Verzichten Sie in den ersten 2 Wochen auf intensiven Sport und starke körperliche Belastung.
- Meiden Sie Sauna, Solarium und starke Sonneneinstrahlung in der ersten Zeit nach der Behandlung.
- Das endgültige Ergebnis lässt sich erst nach vollständigem Abklingen der Schwellung und nach Ablauf einiger Wochen beurteilen, da ein Teil des transplantierten Volumens vom Körper wieder abgebaut wird.
Welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglich?
Die Eigenfettbehandlung gilt bei fachgerechter Durchführung als gut verträglich, ist aber – anders als eine reine Injektionsbehandlung – ein operativer Eingriff mit entsprechenden allgemeinen und speziellen Risiken. Häufige, meist vorübergehende Beschwerden sind:
- Schwellungen und Blutergüsse an Spender- und Zielregion
- vorübergehende Berührungsempfindlichkeit oder Taubheitsgefühl
- Asymmetrien während der Abheilungsphase
Seltener können auftreten:
- ungleichmäßiges Anwachsen der Fettzellen mit Unter- oder Überkorrektur, ggf. Notwendigkeit einer Korrekturbehandlung
- Infektionen
- kleine Verhärtungen (Ölzysten) durch nicht angewachsene Fettzellen
- bei Injektion in tiefere Gewebeschichten sehr selten Gefäßverschlüsse (z. B. Fettembolie); dieses Risiko wird durch die Injektionstechnik unseres erfahrenen Operateurs minimiert
Über Ihr individuelles Risikoprofil klären wir Sie im persönlichen Beratungsgespräch ausführlich auf.
Wann sollte keine Behandlung stattfinden?
- Schwangerschaft und Stillzeit
- akute Infektionen im Bereich der Spender- oder Zielregion
- bestimmte Blutgerinnungsstörungen, im Einzelfall zu prüfen
- schwere internistische Vorerkrankungen bei geplanter Narkose, im Einzelfall zu prüfen
Ob eine Eigenfettbehandlung für Sie geeignet ist, klären wir immer individuell im persönlichen Gespräch.
Häufige Fragen und Antworten
Wie lange hält das Ergebnis einer Eigenfettbehandlung?
Fettzellen, die erfolgreich anwachsen, verbleiben dauerhaft im Gewebe – das Ergebnis kann also, anders als bei Hyaluronsäure oder Botox, langfristig bestehen bleiben. Da nicht alle transplantierten Zellen anwachsen (Anwachsrate ca. 40–70 %), kann eine Auffrischungsbehandlung sinnvoll sein, um das gewünschte Volumen vollständig zu erreichen.
Tut die Behandlung weh?
Da die Behandlung meist in örtlicher Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose erfolgt, ist sie während des Eingriffs in der Regel schmerzarm. Nach dem Abklingen der Betäubung können an Spender- und Zielregion vorübergehende Druckempfindlichkeit und leichte Schmerzen auftreten, die sich gut mit üblichen Schmerzmitteln lindern lassen.
Wie lange bin ich krankgeschrieben bzw. nicht gesellschaftsfähig?
Das hängt vom Umfang der Behandlung und der Spenderregion ab. Bei kleineren Eingriffen im Gesicht sind Schwellungen und Blutergüsse nach etwa 1–2 Wochen meist deutlich zurückgegangen. Bei größeren Eingriffen mit Entnahme an mehreren Spenderregionen kann die Ausfallzeit länger sein. Im Beratungsgespräch erhalten Sie eine individuelle Einschätzung.
Eine Krankschreibung erfolgt im Normalfall bei ästhetischen Eingriffen nicht.
Ist eine Eigenfettbehandlung besser als Hyaluronsäure?
Weder noch – beide Verfahren haben ihre Berechtigung. Eigenfett bietet ein potenziell dauerhaftes Ergebnis, erfordert aber einen kleinen operativen Eingriff mit entsprechender Ausfallzeit. Hyaluronsäure wirkt sofort, ist unkomplizierter und bei Bedarf wieder auflösbar, hält dafür aber nicht dauerhaft an. Welches Verfahren für Sie besser geeignet ist, hängt von Ihrem Befund, Ihren Erwartungen und Ihrer Lebenssituation ab – wir beraten Sie hierzu gerne ausführlich.
Warum veröffentlichen wir keine Vorher-Nachher-Bilder?
Die Veröffentlichung von Vorher-Nachher-Bildern ist nach deutschem Recht für viele medizinische und ästhetische Behandlungen nicht erlaubt (§ 11 Heilmittelwerbegesetz). Wir setzen daher auf eine ausführliche persönliche Beratung und transparente Informationen, um realistische Erwartungen zu vermitteln und individuell auf Ihre Fragen einzugehen.
Quellen und weiterführende Informationen
- Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) – Fachinformationen Eigenfetttransplantation (Lipofilling)
- Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC)
Ihre Fachärzte für Plastische Chirurgie für die Behandlung mit Eigenfett in Aachen

Dr. med. Helge Jens
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Chefarzt

Dr. med. Aida Nigl
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Dr. med. Denise Esser
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Unsere Auszeichnungen
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Warum zu uns?
Wir nehmen uns Zeit für Sie und informieren Sie ausführlich über Ihre Möglichkeiten und mögliche Risiken des Eigenfetttransfers.
Dr. med. Helge Jens - über 30 Jahre Erfahrung
Unser Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. med. Helge Jens, verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung, davon über 25 Jahre im Bereich der Eigenfettbehandlung. Mit seiner langjährigen medizinischen Expertise und einem hohen Maß an individueller Betreuung wurde er wiederholt als Top-Chirurg unterschiedlicher Medien (u. a. FOCUS, Stern) ausgezeichnet. Nutzen Sie unsere Sorgfalt und unser umfangreiches Fachwissen.
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