Erfahrung verpflichtet – Dr. Helge Jens bei der DGÄPC-Jahrestagung 2026

Warum fachlicher Austausch, lebenslange Weiterbildung und ein kritischer Blick auf medizinische Innovationen für Dr. Helge Jens auch nach Jahrzehnten chirurgischer Erfahrung unverzichtbar bleiben.

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Am 9. und 10. Oktober 2026 findet in Rottach-Egern am Tegernsee die 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) statt.

Unter dem Motto „Aesthetic Surgery between Tradition and Innovation – Surf and Curve“ kommen nationale und internationale Experten zusammen, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, moderne Operationstechniken und zukünftige Entwicklungen der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie zu diskutieren.

Auch Dr. med. Helge Jens, ehemaliger Präsident und heutiges Mitglied des Ehrenrats der DGÄPC, nimmt an der traditionsreichen Fachveranstaltung teil. Für ihn ist die Jahrestagung weit mehr als eine Gelegenheit zur fachlichen Weiterbildung. Sie steht für einen Grundgedanken, der sein ärztliches Selbstverständnis prägt: Medizinische Erfahrung gewinnt ihren besonderen Wert durch die Bereitschaft, Wissen zu teilen, bestehende Überzeugungen zu hinterfragen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Der persönliche Austausch als Grundlage medizinischer Weiterentwicklung

Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt. Verfeinerte Operationstechniken, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Behandlungskonzepte eröffnen heute Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren noch nicht selbstverständlich waren.

Doch medizinischer Fortschritt bedeutet nicht, jeder neuen Entwicklung unkritisch zu folgen.

Gerade langjährige chirurgische Erfahrung ermöglicht es, Innovationen differenziert zu beurteilen, Chancen realistisch einzuschätzen und mögliche Grenzen frühzeitig zu erkennen. Denn nicht alles, was technisch machbar ist, muss im individuellen Fall auch medizinisch sinnvoll sein.

Für Dr. Helge Jens stehen deshalb nicht einzelne Methoden oder kurzfristige Trends im Vordergrund, sondern die sorgfältige Abwägung zwischen bewährten Verfahren, neuen Erkenntnissen und den persönlichen Voraussetzungen und Erwartungen der Patientinnen und Patienten.

Diese Haltung setzt voraus, dass auch erfahrene Chirurgen bereit bleiben, sich mit neuen Entwicklungen auseinanderzusetzen und das eigene Wissen immer wieder kritisch zu überprüfen.

Wissen weitergeben – Verantwortung über die eigene Praxis hinaus

Als ehemaliger Präsident und heutiges Mitglied des Ehrenrats der DGÄPC ist Dr. Helge Jens der Fachgesellschaft seit vielen Jahren in besonderer Weise verbunden.

Neben der eigenen fachlichen Weiterentwicklung kommt für ihn deshalb auch der Weitergabe von Wissen und Erfahrung eine wichtige Bedeutung zu.

Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie lebt nicht allein von technischen Innovationen. Ebenso entscheidend sind chirurgisches Urteilsvermögen, ein fundiertes Verständnis der Anatomie und die Fähigkeit, individuelle Behandlungssituationen verantwortungsvoll einzuschätzen.

Dieses Wissen entsteht nicht ausschließlich durch theoretische Ausbildung. Es entwickelt sich über viele Jahre praktischer Erfahrung, durch kritische Reflexion und durch den kontinuierlichen Austausch mit anderen Fachärzten.

Die Weitergabe dieser Erfahrungen an nachfolgende Generationen ist daher ein wesentlicher Beitrag zur langfristigen Sicherung medizinischer Qualität.

Medizinischer Fortschritt braucht Erfahrung und Augenmaß

Die zunehmenden Möglichkeiten der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie gehen mit einer besonderen ärztlichen Verantwortung einher.

Patientinnen und Patienten dürfen erwarten, dass neue Behandlungsmethoden nicht allein aufgrund ihrer technischen Möglichkeiten oder ihrer Popularität empfohlen werden, sondern auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und einer sorgfältigen individuellen Beurteilung.

Gerade in der ästhetischen Chirurgie ist es wichtig, zwischen dem medizinisch Machbaren und dem persönlich Sinnvollen zu unterscheiden.

Eine verantwortungsvolle Beratung bedeutet deshalb auch, Erwartungen realistisch einzuordnen, mögliche Risiken und Grenzen offen anzusprechen und gegebenenfalls von einem Eingriff abzuraten.

Langjährige Erfahrung und kontinuierliche Weiterbildung ergänzen sich dabei. Während die Erfahrung hilft, medizinische Entwicklungen kritisch zu bewerten, sorgt die Offenheit gegenüber neuen Erkenntnissen dafür, dass bewährte Behandlungskonzepte nicht zum Stillstand kommen.

Das Ziel bleibt unverändert: eine individuelle, sorgfältig abgewogene Behandlung, bei der Sicherheit, medizinische Qualität und das Wohl der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt stehen.

Lebenslange Weiterbildung als Ausdruck ärztlicher Verantwortung

Für Dr. Helge Jens ist die Teilnahme an der DGÄPC-Jahrestagung daher nicht nur eine fachliche Selbstverständlichkeit, sondern auch Ausdruck einer grundlegenden ärztlichen Haltung.

Wer über viele Jahre chirurgisch tätig ist, verfügt über einen wertvollen Erfahrungsschatz. Gleichzeitig bedeutet diese Erfahrung eine besondere Verpflichtung, offen für neue Erkenntnisse zu bleiben und die eigene Arbeit immer wieder zu reflektieren.

Denn medizinische Kompetenz zeigt sich nicht allein darin, moderne Verfahren zu beherrschen. Sie zeigt sich ebenso in der Fähigkeit, deren Nutzen kritisch zu beurteilen, Grenzen zu erkennen und für jeden Menschen eine verantwortungsvolle individuelle Entscheidung zu treffen.

Persönliches Statement von Dr. Helge Jens

Dr. med. Helge Jens

„Auch nach vielen Jahren in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie ist es für mich selbstverständlich, mich kontinuierlich fortzubilden und den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zu suchen.

Unser Fachgebiet hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm weiterentwickelt. Umso wichtiger ist es, neue Möglichkeiten nicht nur zu kennen, sondern sie auch kritisch beurteilen zu können. Erfahrung bedeutet für mich nicht, alles bereits zu wissen, sondern auf der Grundlage des eigenen Wissens offen für neue Erkenntnisse zu bleiben.

Als ehemaliger Präsident und heutiges Mitglied des Ehrenrats der DGÄPC liegt mir zudem die Weitergabe von Erfahrungen an jüngere Kolleginnen und Kollegen besonders am Herzen. Gleichzeitig können auch wir erfahrenen Chirurgen von neuen Perspektiven und Entwicklungen profitieren.

Am Ende geht es immer um die Menschen, die uns ihr Vertrauen schenken. Sie dürfen erwarten, dass wir nicht einfach das medizinisch Machbare anbieten, sondern gemeinsam mit ihnen sorgfältig abwägen, welche Behandlung tatsächlich sinnvoll ist.

Dafür sind Erfahrung, wissenschaftliche Weiterbildung und der offene Austausch unter Fachkollegen unverzichtbar.“

Dr. med. Helge Jens
Ehemaliger Präsident und Mitglied des Ehrenrats der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC)